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Teil 4 - Wenn Janne und Tiia...

"Liebe ist das Einzige,was nicht weniger wird,wenn wir es verschwenden." - Albert Schweizer

Tiia liegt auf dem Sofa.
Der Fernseher läuft, eine finnische Grisham- Verfilmung.
Der Couchtisch ist vollgestapelt mit Zeitschriften, verschiedenen DVD's (Lost in translation, Der Pate, Fräulein Smillas Gespür für Schnee, Matrix, Vier Hochzeiten und ein Todesfall,Blow,...), einer Tüte Chips, Zartbitterschokolade, einem U2- Album,.... Die Lampe auf dem Beistelltisch spendet Licht.
Sie liegt da und schläft, den Kopf zum Bildschirm hin, die Beine an den Körper herangezogen.
Auf der Uhr ist es 2 h 46. Mitten in der Nacht. Janne Ahonen steht lächelnd in der Wohnzimmertür. Jetzt schlängelt er sich vorsichtig zwischen all den Sachen am Boden entlang, die von einem längeren Aufenthalt Tiia's und Mico's zeugen. Er greift nach einer der Decken auf dem Schaukelstuhl. Dann geht er zurück zu seiner Frau und deckt sie fürsorglich zu.
"Ti?" Stille. Janne streicht ihr zärtlich über die Wange und geht leise in die Küche, wo er sich an der Kaffeemaschine zu schaffen macht.
Als er gerade Milch in den Kaffee packen will, wird ihm jemand hinter sich gewahr.
Schon hat er eine Hand auf der Schulter, seine Frau schaut ihm über die Schulter und lächelt müde. Ihr Gesicht neben seinem, Wange an Wange. Ihr Haar streichelt seins. Körper an Körper.
Ein verschlafenes "Hey".
Sie lässt ihn nicht los, reibt sich nur den Schlaf aus den Augen. Sie ist sexy, das lange blonde Haar fällt ihr über die Schultern, sie trägt Schlabberhose und T- shirt. Das reicht vollkommen um ihn umzuhauen. "Wenn wir nicht schon verheiratet wären, würd' ich dich jetzt heiraten!" Er ist faszieniert über den Engel, der da vor ihm steht und ihn verschmitzt anlächelt. "Wasdenn?", fragt er irritiert. "Naja...vielleicht erstmal hallo!"
Sie stehn nah beieinander, er streicht über ihr Haar, zeichnet mit dem Zeigefinger die feinen Konturen ihres Gesichts nach.
"Hallo."
Seine Stimme ist ganz rauh, wie beschlagen. Sie lächelt ihn ein bisschen verklärt an. "Willst du deinen Kaffee noch trinken?" "Du bist besser als Kaffee."
Er küsst sie zärtlich und aus Zärtlichkeit wird Leidenschaft.
Die Wölbung seiner Hose ist jetzt nicht mehr zu übersehen und er blickt ernst. Wie sie sich vermisst haben. Vor seinem inneren Auge tauchen Bilder der Vergangenheit auf. Schöne Bilder. Der Kuss ist heftig, nie endend. Schließlich lässt er sie ruckartig los. "Gehen wir nach oben?" Was für eine Frage! Sie nickt. "Ja, ist wohl besser so, sonst denken unsere Nachbarn noch, wir hätten Sex in der Küche!" Sie schütteln lachend den Kopf. Dann nimmt er sie mit einem Ruck auf den Arm und trägt sie auf Händen die Treppe hoch ins Schlafzimmer.
"Mann, bist du schwer geworden!", meint er scherzhaft. "Früher ging das einfacher." Er lacht und nimmt sie zur Entschuldigung in den Arm. Sie sitzen auf dem Bett und küssen sich. Dann unterbricht sie ihn. "Vielleicht wirst du aber auch nur alt!" "Oh! Ich darf doch sehr bitten! Meine eigene Frau sagt mir, ich würde alt werden! 28einhalb ist nicht alt!" "Tut mir Leid, bin einfach schon zu lange mit dir zusammen!" "Hast du Sehnsucht nach wem anders?" "Nein, dafür ist unser Sex zu gut." Sie sitzen da und grinsen sich an. Sein Grinsen ist überwältigend. Seine Augen blitzen sie an, beinahe spitzbübisch.
Ein langer Moment vergeht. "Wo waren wir?"
Sie sinkt in die weichen Kissen, lässt ihn sie liebkosen, ihr das Shirt ausziehen. Dann macht sie sich an seiner Hose zu schaffen, während er sich das T- shirt über den Kopf zieht. Es fliegt in Richtung Tür und fällt dort zu Boden.
Sie zieht ihm die Hose aus, seine Boxershorts ist deutlich gewölbt. Er drückt sie in die Kissen und verschwindet auf Höhe ihres Bauchnabels, um dem Hallo zu sagen. Dann wandert er tiefer, sie spürt den Reisverschluss aufgehen. Sie spürt seine Lippen zwischen ihren Beinen, dann ist er bei ihr, küsst sie während er in sie eindringt. (Das ist der peinlichste Satz den ich jemals in meinem ganzen Leben geschrieben habe...^^ - lauter lustige Wörter...) Die rhythmischen Bewegungen werden langsam schneller und unkontrollierter, die Zeit vergeht langsam. Sie spürt ihn in sich, will dass er nie wieder weggeht, er will nie wieder gehen. Dann entlädt sich alles mit einer ungeahnten Wucht, die Welt steht still, dann ist es vorbei. Er hat sich jedes Detail ihres Körpers genau eigeprägt, jede Bewegung, jedes Stöhnen. Wie in einem Fotoalbum.
Jetzt liegt sie da, erschöpft und glücklich, so wie er, neben ihm. Er beobachtet sie eine Weile, dann, als sich sein Atem, sein Puls wieder halbwegs beruhigt hat, nimmt er sie in den Arm.
Janne kann ihr Atmen spüren, dr Brustkorb hebt und senkt sich. Ein Lächeln, breiter und breiter, des ach so stillen Finnen. So liegen sie einige Zeit da, ohne ein Wort zu sagen, darüber einig, kurz mal nichts zu sagen, einfach den Augenblick vollkommenen Glücks zu genießen.
"Ti?"
"Janne?"
..."Ich liebe dich."
..."Ich liebe dich."
Pause.
"Wegen des Sex?"
"Janne!" Sie schaut ihn empört an.
"Frag ja nur......Du kannst nicht leugnen, dass er gut ist!"
"So selbstbewusst heute."
"Mal ehrlich:weshalb hast du eben ich liebe dich gesagt?"
Sie schaut ihn abschätzend an.
"Weil du so lächelst."
"Ziehst du mich auf?" Er guckt sie gespielt entsetzt an.
"Ein bisschen vielleicht.... Nein, ehrlich Janne. Du hast das schönste Lächeln der Welt."
"Dann lächel ich beim nächsten Springen nur für dich in die Kamera, wenn sie mein Ergebnis einblenden."
"Ehrlich?"
"Ich liebe dich, Tiia Ahonen."
"Hast du noch nicht genug?"
"Pass auf, ich könnte lächeln...!